Mineralwasser und Wein: eine genussvolle Verbindung

Viel mehr als ein Durstlöscher ist das Glas Mineralwasser zum Wein. In der Gastronomie behauptet das Begleitgetränk fest seinen Platz neben dem Weinglas. Denn gezielt ausgewählt erweist sich Wasser als genussvoller Partner zum Wein.

Drei Gründe, warum sich Wasser und Wein perfekt ergänzen

Zunächst versorgt Mineralwasser den Körper mit Flüssigkeit und Mineralstoffen. Besonders wichtig sind diese Eigenschaften während des Weingenusses, um Dehydrierung vorzubeugen. Mit mindestens einem Glas Wasser zu jedem Glas Wein bleibt der Körper in Balance und Weinmomente auch am nächsten Morgen noch in guter Erinnerung. Zweitens erfrischt das klare Getränk den Gaumen. Mineralwasser neutralisiert zudem den Geschmack und schafft dadurch beste Voraussetzungen zur Wahrnehmung neuer Geschmackseindrücke. Während der Weinverkostung und zwischen den Gängen eines Menüs sollte auf das Begleitgetränk deshalb nicht verzichtet werden. Für Weingenießer besitzt auch der dritte Aspekt große Bedeutung: Wasser hebt individuelle Weinfacetten hervor. So lassen sich selbst am Lieblingswein ganz neue Seiten entdecken. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Inhaltsstoffe, die verschiedenartige Geschmackserlebnisse bewirken.

Das Genusspaar harmonisch auswählen

Die Herkunft, und damit verbunden der Mineralstoffanteil, verleiht Mineralwasser einen einzigartigen Geschmack. Stammen Wein und Wasser aus derselben Region, harmonieren sie oft als Getränkepaar. Der Mineralstoffmix des gemeinsamen Bodens prägt den Geschmack beider. Dennoch ist es nicht notwendig, international auf die Suche nach Wasser aus der jeweiligen Weinregion zu gehen. Schließlich bieten die hier heimischen Mineralbrunnen hervorragendes Wasser.

Mit seinem feinen Geschmack überzeugt natürliches Mineralwasser im Vergleich zu anderen Wassersorten. Der Mineralstoffgehalt ist auf der Flasche vermerkt und sollte jeweils 500 mg/l nicht übersteigen. Bei einem höheren Anteil von Natrium, Magnesium oder Kalzium entwickelt Mineralwasser einen zu starken Eigengeschmack. Ein weiteres Merkmal ist der Kohlensäuregehalt view it now. Viel „Sprudel“ nimmt der Gaumen säuerlich und hart wahr. Stilles Wasser hingegen wirkt weich und geschmacklich neutral. Zu einem tanninreichen Rotwein passt es sehr gut, da es im Gegensatz zu kohlensäurehaltigem Wasser den bitteren Tanningeschmack nicht verstärkt. Im Zusammenspiel mit einem erfrischenden Weißwein kann stilles Wasser andererseits die lebendige Säure aufheben. Aber auch ein hoher Kohlensäuregehalt wirkt bei diesem Weincharakter störend. Ein Medium-Wasser verträgt frischer Weißwein am besten. Restsüße Weine wiederum profitieren von der erfrischenden Wirkung der Kohlensäure. Viele Mineralwasser werden mit unterschiedlichen Kohlensäureanteilen angeboten. Das vereinfacht das Ausprobieren – auch daheim.